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Besuch von Nathan und Mama Teil 2 Osaka und Kyoto(Nara)

Wie versprochen geht es zügig weiter mit den nächsten Stationen der Reise. Nach 2 Tagen Hiroshima fuhren wir also mit dem Bus, der am Tag nochmal um einiges billiger war als in der Nacht, und wir den Spätbucherrabatt sichern konnten, bis nach Osaka, was circa 6 Stunden dauerte. Osaka bot schon einen deutlich anderen Anblick als Hiroshima, und wirkte auf den ersten Blick schon wie die nur weniger kleine Stadt als Berlin die es auch ist (2,7 Millionen Einwohner). Am Hauptbahnhof erwartete uns ein futuristischer Ausblick auf ziemlich große Gebäude.
Um zu unserer Unterkunft zu gelangen mussten wir natürlich Bahn fahren, was sich als komplizierter herausstellte als zuerst erwartet. Auf einem Gleis fuhren sehr viele verschiedene Richtungen, das heißt die anfängliche Richtung war natürlich dieselbe, sie wechselten nur irgendwann das Ziel. So mussten wir einmal umdrehen, weil wir die falsche Bahn erwischt hatten, was aber aufgrund des Ticketsystems in Japan (man lässt seine sogenannte IC Card, also eine Aufladbare Karte einer Bahngesellschaft, über den Sensor beim Einsteigen fahren und anschließend wenn man aussteigt noch einmal. Abgerechnet wird immer nur nach Strecke nicht nach Zeit.) preislich kein Problem darstellte.
Unser äußerst komfortables Hostel lag in der Nähe des Zoos von Osaka, nur wenige Schritte von der Ubahnstation Doubutsuenmae also „Vor dem Zoo“ entfernt. Die Gegend war allerdings nicht allzu einladend, es wirkte für japanische Verhältnisse erstaunlich dreckig und etwas ärmlich. Abends spazierten wir auf der Suche nach Essen und dem größten Hochhaus Japans durch die Umgebung.
Fündig wurden wir in einer kleinen Nebenstraße, wo uns ein Japaner ein sehr leckeres Gericht vorstellte, dessen Namen ich, obwohl es mir gestern nochmal jemand gesagt hat, schon wieder vergessen habe… Sogar eine vegetarische Version machte er möglich. Bei diesem Gericht handelte es sich um einen Berg kalte Nudeln (japanischer Art, etwa so wie Udon nur etwas dünner) mit ein wenig Krautzeug oben drauf (im Falle von Nathans oder Mamas Gericht natürlich mit einer Scheibe Fleisch, die aber beiden nicht sonderlich gut schmeckte) und einer heißen, in einer Steinschüssel gekochten Suppe, welche man zusammen mit den Nudeln essen sollte. Die Suppe war recht scharf und geschmacksintensiv, was von den kalten geschmacklosen Nudeln gut ausbalanciert wurde.
Anschließend wurden wir auch noch fündig was das größte Hochhaus Japans anging, ein 300 Meter hohes Bürogebäude mit Aussichtsplattform im sonstwievielten Stockwerk. Allerdings verlangten die da mal wieder horrende Eintritte, sodass wir uns dagegen entschieden ganz nach oben zu fahren und stattdessen die frei zugänglichen Aufzüge benutzten um im 29. Stock, der aussah wie eine normale Büroetage, völlig allein einen sehr guten Ausblick auf das nächtliche Osaka genießen zu können.
Am nächsten Tag besuchten wir das berühmte Aquarium Osakas, das damit warb, das größte Meeresaquarium der Welt zu sein. Ob das der Wahrheit entspricht oder nicht, hielt uns nicht weiter auf. Man fuhr mit einer Rolltreppe ganz nach oben um dann einem sich langsam nach unten neigenden Weg an den Becken entlang zu folgen. Ganz oben sah man die ersten Becken, die vor allem in Japan ansässige Tiere enthielten, wie zum Beispiel Otter, erst von über dem Wasser, bis man wenig später auch noch an dem Wasserpart vorbeikam, sodass man viele verschiedene Blickwinkel auf dieselben Becken hatte. Weiter unten kam dann die Hauptattraktion, nämlich ein riesiges Becken mit allerlei Haien und Rochen darunter auch 2 Walhaie und Hammerhaie. Auch hier führte der Weg spiralförmig an dem Becken entlang, sodass man quasi die ganze Zeit die faszinierenden riesigen Fische beobachten konnte.
Später folgte noch eine Quallenabteilung, und ganz am Ende eine Art Streichelzoo, beziehungsweise ein Becken mit Haien und Rochen die man anfassen durfte.
Abends besuchten wir noch eine unterirdische Einkaufspassage, die sich allerdings als deutlich kleiner als erwartet herausstellte und vor allem von Restaurants dominiert wurde.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Kyoto, wo wir in einer sehr komfortablen, aber mit grauenvollem Internet ausgestatteten Jugendherberge im Norden der Stadt untergebracht waren. Seltsam war auch die Bestimmung, dass man immer schon um 10 außerhalb der Zimmer sein musste, auch an nicht abreisetagen, da der Bereich dann abgesperrt wurde. In Kyoto befassten wir uns hauptsächlich mit den berühmten Tempeln die ich schon in früheren Einträgen zu genüge Beschrieben habe, aber am 2. Oder 3. Tag fuhren wir nach Nara, der berühmten ersten festen Kaiserstadt Japans. (710-794)
Die Stadt erwies sich als viel größer als erwartet, und es dauerte eine ganze Weile bis man bei dem berühmten, von Rehen bevölkerten Park angekommen war. Hier gab es auch wieder verschiedene Tempel, doch der berühmteste, und bei weitem Eindrucksvollste ist wohl der Todaiji. Dieser gigantische Tempel, vor dem auch noch ein sehr altes gigantisches Holztor steht, beherbergt eine unfassbar große Buddha Statue. (15 Meter laut Wikipedia) Wie viele Buddhas saß sie auf Blüten und wurde gesäumt von 2 weiteren etwas kleineren Buddha Statuen. Dieser Anblick ist schon ziemlich beeindruckend, und allein schon die Reise nach Nara wert wie wir fanden.
Später fanden wir noch einen kleinen interessanten Tempel, dessen hinführender Weg von einer Vielzahl steinerner Laternen gesäumt war, die in der Masse ebenfalls beeindruckten.

Das wars für heute erstmal. Nächstes Mal noch ein wenig Hakone und dann wieder zurück zur Gegenwart, wo euch Kirschblüten über Kirschblüten erwarten^^

2.4.16 05:54

Letzte Einträge: Start des letzten Trimesters (und Kirschblüten^^), Kamakura, tennis und mehr, Tanzperformances und Gastredner, Alle Kurse sind zuende!!, Seoultrip

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